Seite wählen

Bevor du anfängst Geld zu anlegen, gehen dir viele Fragen durch den Kopf.

Vielmehr knallen sie wie ein Flummie zwischen deinen Gehirnwindungen hin und her.

Soll ich Geld anlegen?

Wo soll ich Geld anlegen?

Wen kann ich Fragen?

Wieviel Geld kann ich überhaupt anlegen?

Welche Risiken gehe ich dabei ein?

Und so weiter und so weiter…

Die wirklich wichtigen Fragen, die du dir stellen musst, bevor du anfängst zu anlegen, sind diese 5:

 

 

Frage #1 vor dem Geld anlegen: Welches Ziel habe ich?

 

Ziele können vielfältig sein.

Nicht bei jedem, der Geld investieren will, sind sie gleich.

Bei unterschiedlichen Zielen passen oft nicht die gleichen Strategien zur Geldanlage.

Aus diesem Grund musst du sagen können, wann deine Ziele in Erfüllung gehen sollen.

 

Kurzfristige Ziele

 

Kurzfristige Ziele können eine Urlaubsreise sein oder ein neuer fahrbarer Untersatz.

Bei kurzfristigen Zielen, die du in einem Zeitraum von 1 bis 5 Jahren erreichen willst, solltest du beispielsweise auf Aktien oder Produkte die Aktien enthalten, verzichten.

Da der Aktienmarkt sehr volatil ist, ist eine kurzfristige Anlage nicht zu empfehlen.

Ärgerlich, wenn du dich gerade in der Auszahlungsphase in einen Bärenmarkt befindest. In einer Marktphase, die nach unten korrigiert wird.

Empfehlenswerter sind kurzfristig laufende Unternehmensanleihen, die du auch mit einem ETF abbilden kannst.

Vergiss aber Staatsanleihen, die gehören nicht in dein Depot.

Du bekommst nicht viele Zinsen, aber die sind zumindest bei einem kleinen Anlagehorizont sicherer als Aktien.

 

Mittelfristige Ziele

 

Mittelfristige Ziele können eine Weltreise.

Bei mittelfristigen Zielen, die du in einem Zeitraum von 5 bis 15 Jahren erreichen willst, kann eine Geldanlage in den Aktienmarkt wieder Sinn machen.

Gemischt mit Anleihen schwankt dein Depot nicht so weit nach oben und nach unten, wie ein reines Aktiendepot.

Deine Renditechancen werden viel besser ausfallen, als bei kurzen Geldanlagen.

 

Langfristige Ziele

 

Langfristige Ziele können die Alterssicherung oder eine Immobilie sein.

Langfristige Ziele werden ab 15 Jahre und weit darüber hinaus angesetzt.

Bei Zielen mit so einem Zeitrahmen, muss ein großer Aktienteil in dein Depot. Er ist für die Erfüllung deiner Wünsche und Ziele verantwortlich. Alle weiteren Bestandteile in deinem diversifiziertem Depot unterstützen risikominimierend.

Mache dir klar, welche Ziele du mit deiner Geldanlage verfolgen willst. Überlege in welchen Zeitrahmen deine Ziele erfüllt werden sollen.

Nur du allein entscheidest über deine Ziele. Nicht deine Geldanlage.

Wenn du dir dabei nicht im klaren bist, wählst du am Ende die falsche Zusammensetzung im Depot. Und diese kann nicht nur deine Ziele zerstören, sondern auch dein Einsatz.

 

ToDo

 

Definiere deine Ziele.

Schreibe sie auf. Vielleicht in dein Tagebuch oder deinen Kalender. Visualisiere deine Ziele.

Erst dann kannst du deine Geldanlage zusammenstellen. 

Eine Geldanlage, die deinen Zielen gerecht wird.

 

 

Frage #2 vor dem Geld anlegen: Ist meine Haushaltsplanung save?

 

Das ist eine der wichtigsten Fragen überhaupt, bevor du anfangen solltest Geld in irgendeiner Form anzulegen.

Denn ohne eine solide Haushaltsplanung, ist deine Geldanlage nicht sicher.

Ohne ein gesichertes Haushaltsbudget stellt sich nicht mehr die Frage ob deine Geldanlage fällt, sondern wann.

Deine Haushaltsplanung muss einem Sturm stand halten können. Erst dann ist deine Geldanlage dahinter sicher aufgestellt.

Eine sichere Planung über Jahre hinweg, sichert dir deine finanzielle Zukunft, ohne dabei ruiniert zu werden.

Dabei ist eine sichere Planung gar nicht so schwer.

 

Das Sicherheitspolster

 

Baue dringend ein Sicherheitspolster auf.

Das schützt dein Haushaltsbudget vor Ereignissen die kommen werden, bei denen du aber nicht weißt, wann sie kommen werden.

Beispiel: Deine Waschmaschine wird irgendwann die Trommel ausspucken und dabei das Zeitliche segnen. Es ist nicht die Frage ob, sondern wann.

Nächstes Jahr oder in 5 Jahren.

Du weißt es nicht.

Sei vorbereitet. Lass diesen Fall nicht ein riesiges Loch in dein Haushalt reißen. Wenn du vorbereitet bist, fällt es nicht auf.

Setzt dich hin und denke darüber nach. Dir werden noch viele weitere Ereignisse einfallen, die kommen werden.

Wie hoch das Polster sein soll, hängt vom Einzelfall ab.

Ein Single braucht weniger, eine vierköpfige Familie mehr.

Halte dich vorerst an die Faustformel und baue ein Polster in Höhe von 3 Monatsgehälter auf. Taste dich an deine Wahrheit ran.

Wenn du in den nächsten Jahren merkst, dass es zu wenig ist, erhöhe dein Polster. Und umgekehrt.

Wichtig: Baue dein Sicherheitspolster, um dein künftiges Depot zu schützen!

 

Budgetiere deinen Haushalt für die nächsten Jahre

 

Klingt langweilig, ist aber notwendig.

Wieviel Geld wirst du in den nächsten Monaten / Jahren ausgeben. Welche festen Ausgaben stehen jetzt schon auf deinem Papier?

Versuche dabei alles mit einzurechnen: feste monatliche Ausgaben, vierteljährliche und jährliche Ausgaben. 

Rechne ebenso deinen Urlaub mit rein. Wieviel gibst du im Jahr für Urlaub aus.

Wieviel gibst du im Jahr für deinen Garten aus. Neue Bepflanzung, neue Holzlasur oder vielleicht eine jährliche Pacht.

Versuche alles, was dir einfällt mit einzurechnen.

Auf diese Weise bekommst du ein echtes Gefühl dafür, wieviel du monatlich beiseite legen kannst. Es wird nun kein Monat kommen, der mit deiner Sparquote an die Grenzen deines Einkommens stößt.

Du brauchst eine Sparquote, die bequem in dein Budget hinein passt. Nur so ist sie wirklich dauerhaft sicher und wird unantastbar.

Wenn du dein Budget für die nahe Zukunft durchrechnest, wirst du feststellen, dass die festen Ausgaben sinken werden.

Das ist normal. Normal ist auch, dass wir ohne es uns bewusst zu sein, die fallenden Ausgaben durch Neue ersetzen.

Mache dir dein zukünftiges Sparvolumen bewusst und rette es. Damit kannst du entweder dein Sicherheitspolster aufbessern oder dein Sparvolumen erhöhen.

 

ToDo 

 

Baue ein Sicherheitspolster auf, dass deine Haushaltsplanung in Zukunft schützt.

Budgetiere dein Haushalt für die nächsten Jahre durch, um die richtige Sparquote zu ermitteln.

 

 

Frage #3 vor dem Geld anlegen: Hänge ich in der Schuldenfalle?

 

Schulden sind böse.

Sie zwingen dich in eine moderne Sklaverei.

Eine Sklaverei in der du die nächsten Monate oder Jahre gezwungen bist einen Teil deiner noch nicht erbrachten Arbeitsleistung an den Gläubiger abzutreten.

Wenn du in dieser Sklaverei eingebunden bist, solltest du dringend etwas dagegen tun.

Dein priorisiertes Ziel ist die Schuld abzutragen.

Konsumschulden und Fahrzeugkredite sind in jedem Fall sofort zu tilgen, bevor du anfängst dein Geld anzulegen. Nutze dazu zusätzlich deine errechnete Sparleistung aus deinem Haushaltsbudget.

Warum? Deine Schulden kosten dich wahrscheinlich mehr, als du mit einem einfachen Geldanlage wieder ausgleichen kannst.

Und eine einfache Geldanlage ist dein Ziel.

Es bringt deiner Rendite mehr, wenn du deine Sparleistung zuerst in die Schuldentilgung investierst und danach zusammen mit deinen vorerst geleisteten Tilgungsraten, in deine Geldanlage steckst.

Bei selbstgenutzten Immobilien ist es ein wenig anders.

Eine vorzeitige Darlehenstilgung ist ohne weiteres eher nicht möglich. Feste Zinsbindungen und teure Ablösekosten binden dich wahrscheinlich die nächsten Jahrzehnte.

Setze deine Darlehensverpflichtungen in diesem Fall einer Miete gleich und fange nebenbei an Geld anzulegen.

Das ist das einzige Zugeständnis, das du dir geben darfst. Sonst heißt es, Schuldentilgung vor Geld anlegen.

Schulden reißen nicht nur jeden Monat ein Loch in deinen Haushalt, sondern kosten auch Zinsen.

Es macht keinen Sinn, wenn du auf der einen Seite Rendite bekommst, aber auf der anderen Seite Zinsen bezahlst.

 

ToDo

 

Löse deine Schulden so schnell wie möglich ab.

Insbesondere Konsumschulden.

Gehe in Zukunft auch keine Kreditverpflichtungen ein. Sie schaden dir viel mehr, als dass sie nutzen.

Schulden sind böse.

 

 

Frage #4 vor dem Geld anlegen: Bin ich Konsumgeil?

 

Ich kenne Menschen, bei denen fliegen die Scheine förmlich aus der Geldbörse.

Zack, zack, zack.

Einer nach dem anderen verlässt die mollige Wärme des Lederinnenraumes.

So heftig, dass es beim Zusehen weh tut. Dabei ist es nicht einmal das eigene Geld.

Diese Menschen geben ihr Geld für alles aus. Es scheint oft, dass es egal ist für was, Hauptsache es muss weg.

Mit einem Verhalten wie diesem, ist eine Geldanlage enorm gefährdet.

Auf der einen Seite können die Sparraten vor dem Anlegen schon ausgegeben sein und auf der anderen Seite können deine angelegten Sparraten deiner Geldanlage wieder entzogen werden.

Beide Vorgehen sind tödlich für deine Geldanlage, für dein Depot oder für dein Portfolio.

Bist du konsumgeil, lass es mit dem Geld anlegen.

 

Bin ich ein Konsumjunkie?

 

Stell dir selbst die Frage.

Es ist nicht immer leicht die Frage mit einem Ja zu beantworten. Wenn es aber stimmt, dann ist es richtig und zielführend. Denn dann kannst du auch etwas dagegen unternehmen.

Bevor du deine Gewohnheiten umstellst, gibt es einen einfachen Trick, der dir sofort helfen wird.

Werde dir deine Ausgaben bewusst.

Allein durch das Bewusst machen, trittst du automatisch in die Bremse.

Wie mache ich mir meine Ausgaben bewusst? Durch Visualisierung.

Nutze Budget- oder Haushaltstools wie YNAB, um deine Einnahmen und Ausgaben zu tracken. Excel geht natürlich auch.

Notiere 3 Monate lang jede kleine Ausgabe und kategorisiere sie.

Diese Visualisierung wird dir einen Wow-Effekt verpassen. Wenn du diese Zahlen siehst, die du einfach jeden Monat verkonsumierst, wird der Teufel in dir bildhaft dargestellt.

Du wirst mehr und mehr über deine Ausgaben nachdenken. Du wirst mehr und mehr dein Verhalten ändern.

Du musst dich dabei nicht anstrengen. Du musst nicht an deinen Gewohnheiten arbeiten. Es passiert ganz automatisch.

Die bildliche Darstellung deines Konsumverhaltens zwingt dich mehr darüber nachzudenken.

 

ToDo

 

Visualisiere dein Konsumverhalten durch Budget-Apps wie YNAB oder einfach nur mit Excel.

Ziehe das Tracken deiner Einnahmen und Ausgaben 3 Monate lang durch.

Auch wenn es keinen Spaß macht, wirst du in dieser Zeit eine positive Veränderung erkennen.

Diese Veränderung tut nicht nur dir und deinem Geldbeutel gut, sondern auch deiner Geldanlage.

Mit einem durchdachten Konsumverhalten schützt du dein Depot vom Anfang bis zum Ende.

 

 

Frage #5 vor dem Geld anlegen: Habe ich das Anlageprodukt verstanden?

 

Stell dir vor du bist ein großer Investor.

Auf der Suche nach einer Investitionsmöglichkeit.

Du schaust dich auf dem Aktienmarkt um.

Und entdeckst ein interessantes Unternehmen.

Ein Unternehmen, das in Simbabwe eine neue Art von Sonnenkollektoren herstellt.

Genial.

Du investierst.

Und dein Geld ist bald in der simbabwischen Prärie verteilt.

Die Firmeninhaber wollten diese Kollektoren an ihre Mitmenschen verkaufen. Doch irgendwie gab es keinen Markt dafür.

Vertriebswege ins Ausland fehlten auch komplett.

Aber egal, unter europäischen Wetter hätten die Kollektoren eine Haltedauer von einem Jahr gehabt.

In seiner Gesamtheit, ging weder das Produkt, noch das Konzept dahinter auf.

Aber das ist nicht das schlimmste daran. 

Denn das bist du.

Ohne das Produkt und die Mission dahinter verstanden zu haben, hast du dein Geld investiert.

Das ist die wichtigste Frage für einen Investor im Vorfeld: Habe ich das Produkt verstanden? Oder das Konzept, die Mission, die Unternehmung, vielleicht ja auch nur die Vision.

Die Frage ist für dich genauso wichtig. Selbst wenn du keine Millionen in einzelne Firmen stecken willst.

 

Kennst du dein Produkt

 

Nachdem du deine Ziele definiert und visualisiert hast, hast du automatisch deine Haltedauer für deine Geldanlage bestimmt.

Mit der Bestimmung der Haltedauer, kommen nur noch wenige Anlageprodukte in Frage.

Egal welches du am Ende wählst, lerne es zu verstehen.

Nicht im tiefsten Detail. Aber Grundlegend.

Es ist wie mit deinem Handy.

Du weißt zu 100% wie du damit umgehen musst, welche Gimmicks verbaut sind und wie du deine User-Experience komplett ausnutzt.

Du weißt allerdings nicht wie das Innenleben funktioniert. Was welche Schaltkreise machen. Und warum nochmal dieses verdammt geile Touch-Display so reagiert, wie es eben reagiert.

Das Wissen ist auch unnütz.

Kein Mensch brauch das.

Bei deiner Geldanlage, deinem Depot, deinen ETFs ist es genauso.

Du musst nicht wissen wie der „Creation Redemtion Prozess“ bei ETFs abläuft. Obwohl er für die Konstruktion von ETFs von elementarer Bedeutung ist.

Solches oder ähnliches tiefgründiges Fachwissen ist für dich als Nutzer dieser genialen Erfindung überflüssig.

Du musst aber wissen was ein ETF überhaupt ist. Was er kann, wie er sich zusammen setzt, welche Vorteile er hat und welche Nachteile. 

Du musst wissen was es dich kostet mit diesem Produkt eine Zukunft anzustreben und was es für dich bis dahin leisten kann.

 

ToDo

 

Wähle ein Produkt nach deinem Anlagehorizont.

Lerne dein Anlageprodukt kennen.

Versuche aber nicht dein Produkt wissenschaftlich zu skalpieren. Das ist unnötig.

Lerne was es ist, was es kann und wie du es nutzen kannst.

 

 

 

#Bonusfrage: Ist mein Partner bereit, das mit mir zusammen durchzuziehen?

 

Da wir in unserer Gesellschaft viele Singles haben, ist das eine Bonusfrage für Paare.

Solltest du Single sein, kannst du diesen Teil getrost überspringen. Du bist mit dir selbst wahrscheinlich schnell einig, ob oder ob du nicht den Schritt mit einer fantastischen Geldanlage in die Zukunft schreitest.

Paare müssen sich zusammen einig werden.

Diese Frage rutscht für sie weit nach oben.

Denn wenn nur ein Partner den Weg gehen will, macht eine Geldanlage keinen Sinn.

Die Zündschnur ist schon angesteckt, bevor du deine erste Sparrate überwiesen hast.

 

Dein Partner hat keine Ziele

 

Keine Zielsetzung, keine Zukunft.

Auf jeden Fall nicht die, die du dir wünscht.

Ohne Zielsetzung deines Partners, bzw. einer vollkommen gegenseitigen Zielsetzung, werdet ihr immer gegeneinander arbeiten.

Der eine spart für das Alter, der andere für einen Smart TV.

Welches Ziel ist wohl eher erreicht?

 

Dein Partner zerstört deinen Haushaltsplan

 

Ein kurzfristig ausgelegter Haushaltsplan, wird auf Dauer deiner Strategie Vermögen aufzubauen vernichten.

Zu viele Ereignisse werden auf die Haushaltskasse drücken, dass für deine Zukunft mal wieder gewartet werden muss.

Ein Haushaltsplan funktioniert nur zu zweit. Denn beide Partner bedienen den Haushaltstopf und nutzen diesen über den Monat.

Nur wenn beide die definierten Regeln für ihr eigenes Budget verstehen und einhalten, kann der Plan funktionieren.

 

Dein Partner baut immer wieder Schulden auf

 

Schulden sind nicht nur teuer, sie drücken auch jeden Monat auf den Haushaltsplan, wie ein Sumo-Ringer auf eine Orange.

Der Plan platzt.

Monat für Monat.

Meist ist der Schuldenaufbau Grund einer schnellen Umsetzung von einer falschen Zielsetzung. 

Der neue Smart TV muss heute an die Wand, nicht erst in 14 Monaten.

Schulden im Haushalt betrifft immer beide Partner. Es erleidet der gesamte Haushalt Nachteile von Schulden.

Schulden beseitigen gehört in eure beiden Hände, nur so kann eine gesunde Zukunft erreicht werden.

 

Dein Partner ist konsumgeil

 

Geht dein Partner ständig shoppen? Hat immer neue Klamotten im Schrank? Füllt er ständig euren längst überfluteten Haushalt mit neuen Dekoelementen?

In diesem Fall wird vermutlich dein Haushaltsplan jeden Monat zerstört. 

Es sei denn, ihr verdient so viel, dass diese ausufernden Touren in eurem Plan längst eingerechnet sind.

Ist das nicht der Fall, hast du das gleiche Problem, wie weiter oben geschildert. Besonders dramatisch wird es, wenn die Konsumgeilheit noch Schulden produziert.

Dauerhafter Konsumwahn nützt nur den Unternehmen, die sich eurer Geld einverleiben.

 

Dein Partner will keine Produkte verstehen

 

Das gibt es natürlich auch.

Entweder, dein Partner hat einfach keine Lust sich mit den Dingen für später auseinander zu setzen. Es ist ihm einfach egal.

Oder er findet das Geld anlegen auf höchster Ebene am Weltmarkt für reine Zockerei. Er denkt, die Börse ist ein Tollhaus für geisteskranke Spekulanten.

Mit dieser Grundeinstellung wollen die meisten Menschen nichts weiter von Börse und Aktien wissen. Ihnen bleiben somit auch die Vorteile eines globalisierten Marktes verwehrt.

Hier gilt es mit Fingerspitzengefühl die Vorteile einer gefestigten Zukunft darzustellen.

Ohne Rückenhalt und Verständnis, wirst du wohl kaum dein Geld dauerhaft in das Tollhaus liefern dürfen.

 

ToDo

 

Deine Ziele müssen mit deinem Partner abgestimmt sein. Eine gemeinsame Zielsetzung für eine gemeinsame Zukunft macht am meisten Sinn.

Es bedeutet, gemeinsam zu wissen was auf euch zu kommt und wie lange es dauert, bis es eintrifft.

Ihr wisst was ihr dafür gemeinsam leisten müsst.

Ihr versteht, dass die Grundlage für diese Zielsetzung eine schuldenfreie Haushaltsplanung ist.

Und ihr kennt das Produkt, eure Strategie zur Vermögensbildung. So wisst ihr, wie sie funktioniert und mit welchen Stellschrauben ihr das beste heraus holen könnt.

In einer Partnerschaft macht es nur gemeinsam Sinn, eine Zukunft zu formen.

 

 

Diese Fragen sind überflüssig

 

Oft werden dir Fragen vorgesetzt, die du vor dem Start eines Investments beantworten solltest.

Fragen, die dich kategorisieren sollen, um eine bessere Einschätzung zu erhalten, welche Art von Investment du eingehen solltest.

Solche Fragen, die nicht nur überall im Netz zu lesen sind, sondern die auch dein Banker schön nach Formblatt mit dir durcharbeitet.

Fragen wie diese: Welcher Anlagetyp sind sie? oder Welche Risikotoleranz haben sie?

Diese Fragen sind so überflüssig, wie eine starke Grippeinfektion im Hochsommer.

Das Problem, die Antworten ändern sich ständig. Ich habe hier geklärt, warum du keinem Anlagetypen zugeordnet werden kannst.

Ebenso überflüssig ist die Frage ob du passiv oder aktiv dein Geld anlegen solltest.

Da passiv investieren nicht funktioniert und ein Mythos ist, bleibt nur der smarte Weg, mit einer Anlagestrategie in Indexfonds.

 

Konzentriere dich auf die wichtigen Fragen, die du dir vor dem Geld anlegen stellen musst.

Wenn du 
– deine Ziele visualisiert hast, 
– deine Haushaltsplanung save ist, 
– du schuldenfrei bist, 
– dein Konsumverhalten angepasst hast, 
– das Anlageprodukt verstanden hast und 
– dein eventuell vorhandener Partner bereit ist mit dir zusammen die Zukunft zu erschaffen, 
dann kannst du anfangen Geld anzulegen.

Mit einem definiertem langen Anlagehorizont, kannst du in eine neue Welt eintauchen und bist bereit für die Strategie Nummer 1 für Privatanleger.

Ich wünsche es dir und deinem Partner.

 

 

Dein David

PS: Hinterlasse ein Kommentar mit deinen Zielen und wie du sie visualisiert hast. Gib den anderen Lesern eine Inspiration zur Visualisierung…

About the Author

David liebt es einfach vorzugehen. Gerade bei dem Thema Geldanlagen findet er, dass es Unmengen von nutzlose Informationen gibt, die er für dich rausfiltert…

Bereit zu starten?

Abonniere meinen Newsletter und ich schenke dir meine 5 Zutaten für ein erfolgreiches Depot.

>

Pin It on Pinterest

Shares