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Wir leben in einer Welt in der im Sekundentakt an jeder Ecke Geld verdient wird. Bei einem Flug nach Tijuana, beim Burger essen in Hanoi oder beim Tanken in Castrop Rauxel.

Warum nicht an allen Transaktion ein wenig teilhaben?

Wie?

Baue dir ein Weltportfolio!

Ein Weltportfolio ermöglicht dir an vielen Orten auf der Welt mit zu verdienen.

Warum du ein solches unbedingt brauchst, zeige ich dir gleich. Zuerst klären wir den Begriff.

 

Der Begriff Weltportfolio

 

Der Begriff wurde von Dr. Gerd Kommer vor einigen Jahren in unseren Sprachschatz eingeführt und geprägt. Er definiert die Abbildung des globalen Aktienmarktes in einem Depot.

Die Grundlage für Kommer´s Weltportfolio legt die moderne Portfoliotheorie dar.

Dort heißt es: 90% der Rendite gehen auf die Diversifikation, also die Verteilung des Kapitals zurück. Nur 10% der Rendite sind der bestimmten Auswahl einzelner Titel im Depot geschuldet.

Es macht nach der Portfoliotheorie also keinen Sinn, sich einzelne Titel raus zu suchen.

Die Auswahl einzelner Aktien ist zudem noch zeit- und kostenintensiv.

Dabei steigt das Risiko überproportional, gegenüber einem gesamten Warenkorb voller Unternehmen.

„Suche nicht die Nadel im Heuhaufen, kaufe einfach den Heuhaufen.“ John Clifton Bogle, Unternehmer und Autor

Wenn es dir gelingt den globalen Aktienmarkt zu reflektieren, kannst du an sehr vielen Transaktionen teilhaben.

Nur mit einem winzigen Bruchteil, aber die Anzahl der Transaktionen macht es aus.

Sobald eine Firma verdient, verdienst du mit.

Ein guter Grund, für ein Weltportfolio.

 

Das Umsetzungsprodukt

 

Als Umsetzungsprodukt kann nur eines in Frage kommen: der ETF.

Der Exchange Traded Funds (börsengehandelter Indexfonds) beinhaltet alle Vorteile für eine solide Umsetzung eines Weltportfolios.

Ein Fonds, der einen kompletten Index konsequent abbildet.

Und damit Kosten spart.

Kein Fondsmanager muss hochkomplexe Unternehmensanalysen betreiben. Er muss keine Unternehmen in ferne Länder besuchen, um Entscheidungen zu einer Investition treffen zu können. Das spart enorme Kosten.

Der ETF bildet einen bestimmten Index ab.

Und dieser Index stellt einen ganzen Markt dar, ein Teil der Weltwirtschaft, eine bestimmte Branche, eine bestimmte Region. Fertig!

Vielleicht wird ein- bis zweimal im Jahr ein Rebalancing vorgenommen.

Klar, die Wirtschaft läuft nicht für alle in die gleiche Richtung.

Da muss hier und da die Gewichtung einzelner Unternehmen im ETF auch mal geändert werden. Um diesen der Strategieausrichtung wieder anzunähern.

Im Gegensatz zu klassischen Fonds, sparst du dir mit diesem Produkt schnell 3% Kosten im Jahr.

Da in herkömmlichen Fonds kostenintensives Zu- und Verkäufe an der Tagesordnung sind.

Die eingesparten Kosten musst du nun nicht mehr von deiner Rendite abziehen.

 

Auf die richtige Diversifikation kommt es an

 

Diversifikation heißt: Dein Kapital möglichst so weit zu verteilen, dass die Gewinne der Unternehmen nicht vollständig miteinander korrelieren.

Die Korrelation zeigt den Grad der Parallelität zweier Kurse miteinander.

Ein gutes Beispiel von Dr. Gerd Kommer, für die perfekte Verteilung auf zwei Unternehmen.

Die Auswirkung der Diversifikation

(Quelle: „Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs“, Gerd Kommer, 3. Auflage 2011, Seite 61)

Das ist nur ein Beispiel, was so real kaum vorkommen wird. Es soll dir das Thema verbildlichen.

Die beiden Unternehmen Badehosen AG und Regenschirm AG korrelieren entgegengesetzt.

Bei schlechtem Wetter macht die Regenschirm AG Gewinn. Bei gutem Wetter die Badehosen AG.

Dieser Idealzustand zeigt die vollständige Eliminierung der Volatilität des Gesamtportfolios. Das Risiko ist gemessen an der Standardabweichung = 0.

Im Gegensatz sind die beiden anderen Portfolios stark volatilitär. Sie schwanken von Jahr zu Jahr. Das Risiko gemessen an der Standardabweichung = 3,2.

Besser ist es also mehrere Unternehmen im Depot zu haben, die sich konträr verhalten.

Diversifikation wird also genutzt, um folgende Risiken zu verringern bzw. zu eleminieren:

 

Asset-Klassen-Risiko

 

Auf der einen Seite solltest du in verschiedene Asset Klassen investieren(wie zum Beispiel in Aktien, Immobilien, Rohstoffe und Anleihen). Diese verhalten sich oft konträr zueinander. Steigen Aktienkurse, fallen möglicherweise die Kurse von Rohstoffen.

Auf diesen Weg verringerst du das Asset-Klassen-Risiko.

 

Einzelwertrisiko

 

Einzelne Unternehmen zu besitzen ist fahrlässig. Die Risikoeinflüsse auf ein einzelnes Unternehmen sind sehr groß.

Falsche Entscheidungen der Geschäftsführung, falsche Personalpolitik oder ein auslaufendes lukratives Patent, können den Wert eines Unternehmens treffen.

Das Einzelwerterisiko kannst du vollständig eliminieren. Je mehr Einzelpositionen du hast, umso besser ist es.

 

Branchenrisiko

 

Es macht keinen Sinn nur Aktien bzw. Unternehmen der Internetbranche zu halten.

Viele Geschehnisse an den Börsen reißen ganze Branchen mit in den Abgrund.

Erinnere dich an die „Dotcom Blase“. Als sie platzte, gerieten alle Internetunternehmen stark ins straucheln.

Auch die Gewichtung auf bestimmte Regionen, wie den deutschen Aktienmarkt, ist risikobehafteter. Politische Richtungswechsel können ein ganzes Land treffen. Die Folgen von Sondersteuern auf Ölimporte erstrecken sich dann nicht nur auf die Automobil- und Luftfahrtindustrie, sondern auch auf Energiekonzerne, Unternehmen die Plastiken erzeugen oder benötigen. Und so weiter…

 

Gesamtrisiko

 

Ein Restrisiko bleibt aber bestehen. Das Gesamtrisiko, das kaum neutralisiert werden kann.

Einflussfaktoren die die ganze Welt betreffen, wie Wechselkursänderungen und Konjunkturschwankungen der Weltwirtschaften, sind unter anderem damit gemeint.

Mit großer Diversifikation kannst du dem Risiko zwar entgegenwirken, befreit davon wirst du aber nie sein.

 

Du siehst, auf die korrekte Streuung kommt es an, um dein Risikowert im Portfolio insgesamt stark zu verringern.

 

Durch größere Diversifikation vermindert sich das Risiko

 

Der Clou dieser Anlagestrategie: je mehr Asset Klassen du deinem Portfolio beimischt, umso mehr mindert sich der Risikograd (Standardabweichung).

Dabei ist es irrelevant, welche einzelnen Titel du wählst.

So lange die Korrelation eines Titels / Asset unter 0,8 zu deinem vorhandenen Portfolio aufweist, lohnt es sich diesen mit aufzunehmen.

Es verringert automatisch die Standardabweichung, unter der vorhandenen Standardabweichung. Das Risiko wird minimiert.

Folgende Grafik zeigt die langfristige Korrelation zwischen den wichtigsten Asset Klassen:

Die Korrelation der Assetklassen

Quelle: „Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs“, Gerd Kommer, 3. Auflage 2011, Seite280

 

Die Zeit spielt ebenfalls eine Rolle bei der Diversifikation. Time-Diversification neudeutsch genannt.

Diese beinhaltet die über die Zeit gesehene Verringerung des Risikos (also der Standardabweichung). Die Zielrendite tritt umso wahrscheinlicher ein, je länger du wartest.

Das Risiko von Schwankungen der Rendite in deinem Portfolio, sinkt im Laufe der Zeit.

Erhöhe deinen Anlagehorizont und du verringerst das Risiko.

Mit der „Buy and Hold“ Strategie über einen langen Zeitraum, tritt dieser Effekt in deinem Portfolio ein.

 

Die Marktrendite als Zielwert

 

Die Marktrendite ist für dein Portfolio der Zielwert. Je nach Quellen ist die durchschnittliche Marktrendite mit 6-8% p.a. angegeben.

Das klingt nicht viel?

80% aller Anleger erreichen nicht die Marktrendite. Das klingt viel.

Und diejenigen die den Markt schlagen, schlagen ihn nicht auf Dauer. Der Kreis der Börsengewinner ändert sich von Jahr zu Jahr.

Sicher, die ganzen Geschichten von Warren Buffet, George Soros oder André Kostolany sind vielen bekannt.

Das sind absolute Ausnahmen!

Die meisten werden nicht in der Lage sein den Markt dauerhaft, über Jahrzehnte hinweg, zu schlagen.

Ich nicht!

Und du auch nicht!

Aber wir können die durchschnittliche Marktrendite erreichen. Mit einem gut diversifizierten Weltportfolio.

Und das ist mehr als die meisten Anleger erhalten.

 

Fazit

 

Du brauchst ein Weltportfolio!

Weil du den Risiken entgegenwirken musst!

Weil du an allen Ecken dieser Welt mitverdienen willst!

Wie genau am Ende dein Weltportfolio aussieht, liegt ganz bei dir.

Dass du eines hast, ist wichtig. Deinen ersten Schritt zu deinem Weltportfolio kannst du hier machen.

Das Weltportfolio mindert fast alle Risiken. Durch größtmögliche Diversifikation der Assets und durch die Zeit.

Und das bei gleichbleibender zu erwartender Rendite.

Damit hast du einen uneinholbaren Vorsprung, gegenüber der 80% aller Anleger.

 

 

David

About the Author

David liebt es einfach vorzugehen. Gerade bei dem Thema Geldanlagen findet er, dass es Unmengen von nutzlose Informationen gibt, die er für dich rausfiltert…

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